Zum Inhalt springen

Clean Gutters with a Telescopic Broom: Step-by-Step

Learn how to safely remove leaves and sludge from the ground, then check the downspout.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 14.09.2026
Erstellt und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Sie reinigen eine Dachrinne mit einem Teleskop-Besen vom Boden oder von einer standsicheren Arbeitsposition aus. Schieben Sie Laub und Schlamm zur zugänglichen Seite, lösen Sie festsitzenden Schmutz vorsichtig und spülen Sie die Rinne anschließend mit Wasser. Prüfen Sie danach Fallrohr, Ablauf und Halterungen auf Verstopfungen oder Schäden.

Blätter, Nadeln, Moos und Vogelnester sammeln sich schnell in der Dachrinne. Bleiben die Ablagerungen liegen, läuft Regenwasser über den Rand, durchnässt die Fassade und erreicht den Dachkasten oder das Fundament.

Diese Dachrinne reinigen Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie die Rinne abschnittsweise säubern, das Fallrohr prüfen und Schäden erkennen. Die Dachrinnenreinigung selber machen gelingt bei vielen Häusern vom Boden aus, wenn Sie das passende Werkzeug einsetzen und die Arbeitshöhe realistisch einschätzen.

Hauptprodukt:

Der Teleskop Besen zur Dachrinnenreinigung verlängert Ihre Reichweite und hilft, lose Ablagerungen aus der Rinne zu lösen. Das Produkt kostet 21,69 EUR und ist auf Lager.

  • Sie arbeiten an vielen Stellen vom Boden aus.
  • Der Besen erreicht die Rinne, ohne dass Sie sich über die Dachkante beugen.
  • Sie bewegen Laub und leichte Verschmutzungen kontrolliert in Richtung Sammelstelle.

Für nassen, verdichteten Schlamm oder einen zugesetzten Ablauf brauchen Sie zusätzlich ein geeignetes Handwerkzeug. Ein Teleskop-Besen ersetzt außerdem keine Prüfung von lockeren Ziegeln, beschädigten Halterungen oder undichten Verbindungen.

Artikelbild 1
Mit einem Teleskop-Besen erreichen Sie viele Dachrinnen ohne lange Leiter.

Warum sollten Sie die Dachrinne regelmäßig reinigen?

Die Dachrinne führt Niederschlagswasser vom Dach zum Fallrohr. Schon eine Schicht aus feuchtem Laub kann den Wasserlauf verlangsamen. Bei Starkregen reicht der Querschnitt dann nicht mehr aus, und das Wasser sucht sich den Weg über die Vorderkante.

Überlaufendes Wasser hinterlässt zunächst dunkle Streifen an der Fassade. Später können durch dauerhafte Feuchtigkeit Putz, Holz, Dämmung und Mauerwerk Schaden nehmen. Im Winter friert nasser Schmutz ein, dehnt sich aus und belastet Rinne, Halterungen und Verbindungen.

Welche Anzeichen sprechen für eine verschmutzte Dachrinne?

  • Wasser läuft über: Bei Regen tritt es an einer Stelle über den Rand, obwohl die Rinne nicht sichtbar beschädigt ist.
  • Laub liegt dauerhaft: Eine zusammenhängende Schicht aus Blättern, Nadeln oder Moos blockiert den freien Rinnenquerschnitt.
  • Das Fallrohr gluckert: Wasser steht im Rinnenkasten oder läuft nur langsam ab.
  • Die Fassade zeigt Verfärbungen: Feuchte Streifen unter der Traufe weisen auf wiederholten Überlauf hin.
  • Die Rinne hängt durch: Ablagerungen und stehendes Wasser erhöhen das Gewicht deutlich.

Planen Sie die Reinigung im Frühjahr und im Spätherbst ein. Grundstücke mit großen Laubbäumen brauchen oft einen zusätzlichen Termin nach dem stärksten Blattfall. Kontrollieren Sie die Dachrinne auch nach einem Sturm, wenn Äste, Zweige oder Dachziegelteile hineingefallen sein können.

„Eine saubere Dachrinne schützt nicht nur den Wasserablauf. Sie entlastet auch Fassade, Traufe und Fundament, weil Niederschlag gezielt in das Fallrohr gelangt.“

Praxisempfehlung aus der Dachentwässerung

Welche Ausrüstung brauchen Sie für die Dachrinnenreinigung?

Bereiten Sie Werkzeug und Schutzkleidung vor, bevor Sie die erste Rinnensektion bearbeiten. So vermeiden Sie unnötige Wege und lassen die geöffnete Rinne nicht unbeaufsichtigt.

Welche Werkzeuge gehören zur Grundausstattung?

  • Teleskop-Besen: Nutzen Sie ihn für trockenes Laub, Nadeln und leichte Ablagerungen an schwer erreichbaren Stellen.
  • Eimer, Plane oder Auffangsack: Fangen Sie den gelösten Schmutz auf, damit er nicht auf Wege, Beete oder die Terrasse fällt.
  • Handschuhe: Schützen Sie Ihre Hände vor scharfen Blechkanten, Dornen, Glassplittern und Vogelkot.
  • Schutzbrille: Sie verhindert, dass trockene Partikel beim Bürsten in die Augen gelangen.
  • Schlauch mit Sprühkopf: Spülen Sie damit die Rinne und prüfen Sie den Wasserlauf mit niedrigem Druck.
  • Schaber oder kleine Rinnenschaufel: Lösen Sie damit fest sitzenden Schlamm, ohne die Rinne mit einem Metallwerkzeug zu zerkratzen.

Das

Dachrinnen-Reinigungs-Set enthält eine Schaufel, einen Schaber und drei Steckstiele. Es kostet 22,35 EUR und ist auf Lager. Das Set eignet sich besonders für Rinnenabschnitte, in denen der Teleskop-Besen an verdichtetem Schlamm oder nassem Moos nicht weiterkommt.

Handschuhe, Schutzbrille und Auffangmaterial finden Sie im Bereich Betriebsbedarf. Für Schläuche und passendes Ablaufzubehör bietet der Bereich Sanitär + Bewässerung weitere Auswahl. Werkzeuge für die Grundstückspflege ordnen Sie außerdem dem Bereich Garten + Outdoor zu.

Profi-Tipp

Legen Sie die Plane unter den Arbeitsbereich und teilen Sie die Dachrinne gedanklich in Abschnitte von etwa einem Meter. Sie sehen sofort, welche Stelle bereits sauber ist, und verteilen den Schmutz nicht wieder über die ganze Traufe.

Welche Sicherheitsregeln gelten?

Prüfen Sie den Boden, bevor Sie den Teleskop-Besen ausziehen. Nasse Fliesen, lose Pflastersteine, Böschungen und frisch gemähte, rutschige Flächen erhöhen das Sturzrisiko. Räumen Sie außerdem Fahrräder, Gartenmöbel und Kinderspielzeug aus dem Arbeitsbereich.

Tragen Sie geschlossene Schuhe mit griffiger Sohle. Halten Sie Abstand zu elektrischen Leitungen und achten Sie darauf, dass die ausgezogene Stange nicht an Fenster, Dachziegel oder empfindliche Fassadenteile schlägt.

Wichtiger Hinweis

Betreten Sie das Dach nicht für die Reinigung. Stellen Sie eine Leiter nur auf festen, ebenen Untergrund und arbeiten Sie nicht von der obersten Sprosse. Reicht der Teleskop-Besen nicht sicher bis zur Rinne oder sehen Sie lose Bauteile, stoppen Sie die Arbeit und beauftragen Sie einen Fachbetrieb.

Wie benutzen Sie den Teleskop-Besen richtig?

Arbeiten Sie immer von einem sicheren Standplatz aus und bewegen Sie den Besen kontrolliert. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung eignet sich für typische Dachrinnen mit losem Laub und normalem Verschmutzungsgrad.

1. Wetter und Arbeitsbereich prüfen

Wählen Sie einen trockenen, möglichst windstillen Tag. Feuchte Rinnen machen Laub schwerer und glatter, während starke Böen Schmutz unkontrolliert verteilen. Verschieben Sie die Reinigung bei Gewitter, Frost oder rutschigem Untergrund.

Stellen Sie Eimer oder Plane unter die Traufe. Markieren Sie empfindliche Pflanzen und decken Sie sie bei Bedarf ab. Halten Sie den Zugang zum Fallrohr frei, damit Sie den Ablauf später direkt prüfen können.

2. Dachrinne von außen kontrollieren

Gehen Sie am Haus entlang und betrachten Sie die Rinne aus verschiedenen Winkeln. Suchen Sie nach Durchbiegungen, offenen Verbindungsstellen, Rostlöchern und Bereichen mit stehendem Wasser. Prüfen Sie auch, ob das Fallrohr gerade sitzt und der Rinnenkasten sichtbar zugesetzt ist.

Beginnen Sie an der vom Fallrohr entferntesten Stelle. So arbeiten Sie den Schmutz systematisch in Richtung Sammelstelle, ohne bereits gelöste Ablagerungen erneut in einen sauberen Abschnitt zu schieben.

3. Teleskop-Besen passend ausziehen

Stellen Sie die Länge so ein, dass Sie die Rinne mit leicht gebeugten Armen erreichen. Eine vollständig ausgezogene Stange lässt sich bei Wind und seitlichem Druck schwerer führen. Ziehen Sie den Besen nur so weit aus, wie Sie ihn sicher kontrollieren können.

Setzen Sie den Bürstenkopf flach in die Rinne. Führen Sie ihn nicht mit Gewalt gegen Rinnenhalter, Dichtungen oder das Ablaufgitter. Bei Widerstand nehmen Sie den Besen zurück und prüfen die Stelle aus einer anderen Position.

4. Laub und leichte Ablagerungen lösen

Schieben Sie den Besen in kurzen Bewegungen durch einen Abschnitt. Arbeiten Sie von der hinteren Rinnenwand zur Vorderkante und führen Sie das gelöste Material anschließend zur Plane oder zum Eimer. Vermeiden Sie hektische Stöße, weil dabei Schmutz auf die Fassade spritzen oder aus der Rinne fallen kann.

Leeres, trockenes Laub lässt sich meist mit wenigen Durchgängen entfernen. Bei Nadeln und Moos wechseln Sie zwischen Schieben und leichtem Bürsten. Drücken Sie das Material nicht in den Rinnenkasten oder in die Öffnung des Fallrohrs.

5. Festsitzenden Schmutz vorsichtig abtragen

Feuchter Schlamm sitzt häufig am Rinnenboden und an den Seitenwänden. Lösen Sie ihn abschnittsweise mit einem Kunststoffschaber oder der Schaufel aus dem . Arbeiten Sie mit wenig Druck, damit Sie die Beschichtung nicht beschädigen.

Schaben Sie nicht über sichtbare Roststellen und hebeln Sie nicht an Halterungen. Entfernen Sie die gelösten Klumpen von Hand mit Handschuhen oder nehmen Sie sie mit der Schaufel auf. Der Teleskop-Besen eignet sich anschließend für die verbliebenen leichten Reste.

6. Rinne mit Wasser spülen

Spülen Sie erst, wenn grobe Ablagerungen aus der Rinne entfernt sind. Setzen Sie den Schlauch am vom Fallrohr entfernten Ende an und leiten Sie einen gleichmäßigen Wasserstrahl entlang des Rinnenbodens. Niedriger Druck reicht aus und schont Verbindungen sowie Dichtungen.

Beobachten Sie, ob das Wasser ohne Rückstau zum Fallrohr fließt. Prüfen Sie jede Verbindung auf austretendes Wasser. Stoppen Sie den Test, wenn Wasser hinter die Rinne läuft oder sich an einer Stelle sammelt.

7. Ergebnis und Werkzeug prüfen

Kontrollieren Sie nach dem Spülen den Rinnenkasten und die sichtbare Einlauföffnung des Fallrohrs. Entfernen Sie einzelne Blätter, die sich dort gesammelt haben. Prüfen Sie danach die Plane, die Fassade und den Boden auf zurückgebliebene Ablagerungen.

Spülen Sie den Bürstenkopf aus und lassen Sie ihn vollständig trocknen, bevor Sie ihn lagern. Schieben Sie die Teleskopstange zusammen und bewahren Sie sie vor Frost und dauerhafter Feuchtigkeit geschützt auf.

„Beim Reinigen zählt die Kontrolle des Wasserlaufs genauso wie das Entfernen des Laubs. Erst wenn das Wasser ohne Rückstau bis zum Fallrohr fließt, ist der Abschnitt wirklich frei.“

Erfahrung aus der Gebäudewartung

Wie reinigen Sie Fallrohr und Rinnenkasten?

Das Fallrohr nimmt den Schmutz aus der Dachrinne auf, wenn Sie beim Bürsten nicht sorgfältig arbeiten. Eine kleine Ablagerung am Einlauf kann sich dort verdichten und den gesamten Ablauf blockieren. Öffnen Sie deshalb den Rinnenkasten oder entfernen Sie das vorhandene Laubsieb, sofern die Konstruktion das zulässt.

Was tun bei einer sichtbaren Verstopfung?

Entnehmen Sie zunächst Blätter, Zweige und Moos mit Handschuhen oder einer Schaufel. Spülen Sie danach vorsichtig mit Wasser und prüfen Sie, ob der Pegel im Fallrohr sinkt. Steigt das Wasser sofort wieder an, sitzt die Blockade wahrscheinlich tiefer.

Erhöhen Sie den Wasserdruck nicht beliebig. Ein harter Strahl kann Steckverbindungen lösen oder beschädigte Stellen öffnen. Verwenden Sie bei zugänglichen Reinigungsöffnungen eine passende Reinigungsspirale oder lassen Sie die Verstopfung von einem Fachbetrieb beseitigen.

Wie erkennen Sie einen funktionierenden Ablauf?

Gießen Sie einen Eimer Wasser in den vom Fallrohr entfernten Rinnenabschnitt. Das Wasser soll gleichmäßig ablaufen und darf nicht minutenlang stehen bleiben. Am unteren Ende des Fallrohrs muss ein klarer Austritt ohne Rückstau sichtbar sein.

Beobachten Sie den Ablauf auch bei stärkerem Wasserfluss. Wenn die Rinne trotz sauberer Oberfläche nicht vollständig leert, können ein falsches Gefälle, ein abgesackter Halter oder eine verformte Rinne die Ursache sein.

Artikelbild 2
Der Wasserlauf zeigt, ob Rinne, Rinnenkasten und Fallrohr frei sind.

Woran erkennen Sie Schäden an der Dachrinne?

Eine Reinigung legt oft Stellen frei, die unter Laub verborgen waren. Prüfen Sie die Rinne deshalb nicht nur auf Sauberkeit, sondern auch auf ihre Funktion und Befestigung.

  • Durchbiegung: Die Rinne hängt zwischen zwei Haltern sichtbar nach unten oder sammelt Wasser an einer Stelle.
  • Undichte Verbindungen: An Steckstellen oder Lötungen treten beim Spülen Tropfen aus.
  • Rost und Löcher: Braune Stellen, Blasen in der Beschichtung oder kleine Durchrostungen zeigen Materialabbau.
  • Gelöste Halter: Schrauben sitzen locker, Halter kippen oder die Rinne bewegt sich bei leichtem Druck.
  • Beschädigte Einläufe: Der Rinnenkasten sitzt schief oder verbindet sich nicht mehr sauber mit dem Fallrohr.
  • Wasser hinter der Rinne: Feuchtigkeit läuft an der Rückseite zur Traufe oder Fassade.

Kleine Undichtigkeiten an zugänglichen Verbindungen lassen sich je nach Material mit einem geeigneten Dichtmittel überarbeiten. Ein durchgerostetes Teil, eine stark verformte Rinne oder ein lockerer Anschluss braucht meist einen Austausch. Dokumentieren Sie die Stelle mit einem Foto und messen Sie die Rinnenbreite, bevor Sie Ersatzteile auswählen.

Bei hohen Traufen, steilen Dächern und Schäden an der Dachkante lohnt sich professionelle Hilfe. Arbeiten Sie nicht mit improvisierten Brettern, lose aufgestellten Leitern oder einem Teleskop-Besen, wenn Sie den Standplatz nicht sicher kontrollieren können.

Wie verhindern Sie neue Verstopfungen?

Wie oft sollten Sie kontrollieren?

Kontrollieren Sie die Dachrinne mindestens zweimal jährlich. Nach dem Laubfall im Herbst und nach dem Winter finden Sie meist die größten Mengen an organischem Material. Bei Nadelbäumen, Birken oder überhängenden Ästen kann eine zusätzliche Kontrolle im Sommer sinnvoll sein.

Notieren Sie Datum und Auffälligkeiten. So erkennen Sie, ob eine bestimmte Dachseite regelmäßig überläuft oder ob sich der Schmutzeintrag nach einem Rückschnitt verändert.

Welche Schutzlösung passt zur Dachrinne?

Ein Schutzgitter hält grobe Blätter und Zweige aus der Rinne fern. Das

ist ein Dachrinnen-Schutzgitter aus Kunststoff bis RG150 mit drei Metern Länge und zwölf Clips. Achten Sie bei jeder Schutzlösung auf passende Abmessungen, stabile Befestigung und ausreichend freie Einlauföffnungen.

Ein Gitter beseitigt nicht jedes Problem. Feine Nadeln, Moos und Staub können auf der Oberfläche liegen bleiben oder durch die Maschen gelangen. Prüfen Sie die Abdeckung deshalb bei der regulären Dachrinnenkontrolle und entfernen Sie Ablagerungen mit einer weichen Bürste.

Zusätzlicher Rat

Schneiden Sie überhängende Äste nicht direkt über der Dachkante, wenn Sie dabei auf eine Leiter oder das Dach steigen müssten. Beauftragen Sie für schwer erreichbare Bäume einen Fachbetrieb. Eine sauber gehaltene Umgebung reduziert den Schmutzeintrag, ersetzt aber nicht die Kontrolle von Rinne und Fallrohr.

Wie lagern Sie den Teleskop-Besen?

Entfernen Sie nach jeder Reinigung Schlamm und Pflanzenreste aus den Borsten. Spülen Sie den Bürstenkopf mit klarem Wasser und lassen Sie ihn an einem luftigen Ort trocknen. Feuchte organische Reste beginnen sonst zu riechen und können die Borsten verkleben.

Lagern Sie die Teleskopstange nicht dauerhaft im Freien. Prüfen Sie vor dem nächsten Einsatz, ob Steckverbindungen, Verschlüsse und Bürstenkopf fest sitzen. Eine beschädigte Stange kann beim Ausziehen kippen oder die Rinne unkontrolliert treffen.

Was gehört zum Abschlusscheck?

  • Die gesamte Rinne ist frei von Laub, Schlamm und Moos.
  • Der Rinnenkasten nimmt Wasser ohne Rückstau auf.
  • Das Fallrohr leitet Wasser sichtbar ab.
  • Halterungen und Verbindungen sitzen fest.
  • Die Fassade bleibt beim Spülen trocken.
  • Werkzeug und Schmutzreste sind weggeräumt.

Wenn diese Punkte stimmen, bleibt der Ablauf bei den nächsten Regenfällen zuverlässig. Wiederholen Sie die Sichtprüfung nach starkem Blattfall und handeln Sie bei Wasserüberlauf sofort.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meine Dachrinne reinigen?
Reinigen Sie Dachrinnen mindestens zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Spätherbst. Stehen über der Dachfläche viele Laubbäume, brauchen Sie zusätzliche Kontrollen nach starkem Blattfall. Prüfen Sie außerdem nach Sturm oder Eis, weil Äste, Moos und beschädigte Abdeckungen den Ablauf kurzfristig blockieren können.
Kann ich eine Dachrinne vom Boden aus mit einem Teleskop-Besen reinigen?
Ja, bei leichtem bis mäßigem Laub erreichen Sie viele Dachrinnen vom Boden aus. Führen Sie den Teleskop-Besen mit beiden Händen und arbeiten Sie abschnittsweise. Für nassen Schlamm, hohe Traufen, unübersichtliche Dachflächen oder lose Bauteile brauchen Sie zusätzliche Vorsicht und gegebenenfalls einen Dachdeckerbetrieb.
Was kann ich bei einem verstopften Fallrohr tun?
Öffnen Sie zuerst das Sieb oder den Rinnenkasten und entfernen Sie sichtbare Ablagerungen. Spülen Sie das Fallrohr mit wenig Wasser von oben, ohne den Druck zu erhöhen. Bleibt der Ablauf dicht, lösen Sie die Blockade mit einer geeigneten Reinigungsspirale oder beauftragen einen Fachbetrieb.
Brauche ich für die Dachrinnenreinigung eine Leiter?
Eine Leiter ist nicht automatisch nötig, wenn der Teleskop-Besen vom Boden aus bis zur Rinne reicht. Nutzen Sie sie nur auf festem, ebenem Untergrund und mit sicherem Stand. Betreten Sie das Dach nicht. Bei großer Arbeitshöhe, steilem Dach oder unsicheren Halterungen übernimmt ein Fachbetrieb die Reinigung.
Wie verhindere ich, dass die Dachrinne schnell wieder verstopft?
Ein Schutzgitter hält grobes Laub zurück, ersetzt aber keine Kontrolle. Prüfen Sie die Rinne weiterhin zweimal jährlich, reinigen Sie die Oberfläche des Gitters und schneiden Sie überhängende Äste zurück. Wählen Sie die Abdeckung passend zur Rinnenbreite und befestigen Sie sie so, dass Wasser ungehindert einlaufen kann.

Ergänzung: Teleskop Besen kaufen: Worauf achten für saubere Dachrinnen?

Beim Kauf eines Teleskop-Besens für Dachrinnen sind eine ausreichende Reichweite, ein geringes Gewicht und ein stabiler, rutschfester Griff entscheidend. Der Besen sollte sich sicher arretieren lassen und auch in ausgezogener Länge nicht stark nachgeben. Für empfindliche Dachrinnen eignen sich weiche, dennoch formstabile Borsten, die Laub und Schmutz lösen, ohne die Oberfläche zu verkratzen.

Achten Sie außerdem auf einen verstellbaren Bürstenkopf, mit dem sich unterschiedliche Dachrinnenformen und schwer erreichbare Stellen bearbeiten lassen. Praktisch sind waschbare Bürstenköpfe sowie ein Spritz- oder Auffangschutz, der verhindert, dass gelöster Schmutz an der Hauswand herunterläuft.

  • Wichtige Kriterien: passende Arbeitslänge, leichtes Material, sichere Verriegelung, wetterfeste Verarbeitung und ein austauschbarer Bürstenkopf.
Butterflies in the Garden: Support Biodiversity and Protect Them
With native plants, wildlife-friendly care and small water sources, you can make your garden a safe habitat for many butterfly species.