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Was ist das neue Heizungsgesetz?
Sie ersetzen Ihre Heizung ab 2024 nur noch mit Systemen, die zu mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt das.
Das Gesetz ersetzt das alte EnEV und GEG 2020. Es treibt die Energiewende voran. Bundesregierung verabschiedete es im Juli 2023.
"Das GEG schafft einheitliche Regeln für energieeffiziente Gebäude und Heizungen."
Das GEG gilt für Neubauten und Bestandsgebäude. Es fordert Sanierungen. Sie erreichen dadurch niedrigere Energiekosten.
Schlüsseländerungen im Überblick
- 65-Prozent-Regel für Wärmeerzeugung.
- Schrittweise Erhöhung auf 100 Prozent bis 2045.
- Hybridsysteme erlaubt unter Bedingungen.
Sie prüfen Ihre Heizung jetzt. Viele Öl- und Gasheizungen fallen unter die Regel.
Wer ist betroffen?
Hausbesitzer mit Bestandsheizungen zählen dazu. Sie tauschen bei Erneuerung. Das gilt für Ein- und Mehrfamilienhäuser.
Vermieter und Eigentümerwohnungen folgen denselben Regeln. Kommunen prüfen bei Genehmigungen. Ausnahmen gelten für Denkmalschutz.
Sie betreiben eine Ölheizung? Sie planen den Tausch. Gasheizungen brauchen oft Biogas-Anteil.
Wichtiger Hinweis
Vermeiden Sie Strafen. Installieren Sie ohne Genehmigung keine verbotenen Heizungen. Kommunen kontrollieren ab 2024.
Betroffene Heizungsarten
| Heizungstyp | Betroffen? |
|---|---|
| Ölheizung | Ja, meist |
| Gas-Brennwert | Ja, ab 2024 |
| Wärmepumpe | Nein |
Sie wohnen in einem Altbau? Prüfen Sie Härtefallregelungen.
Fristen und Ausnahmen
Sie ersetzen Heizungen bei Defekt oder nach 15 Jahren. Das GEG setzt keine festen Fristen für Bestand. Nur bei Austausch greift die 65-Prozent-Regel.
Ausnahmen umfassen soziale Härtefälle. Sie beantragen bei der Kommune. Denkmalschutzobjekte erhalten Befreiung.
In Ballungsräumen gelten strengere Regeln ab 2028. Sie planen frühzeitig.
"Bestandsheizungen müssen nicht sofort getauscht werden, sondern erst bei Erneuerung."
Typische Ausnahmen im Detail
- Soziale Belastung: Einkommen unter Grenze.
- Technische Unmöglichkeit: Kein Platz für Wärmepumpe.
- Biomethan-Zugang: Für Gasheizungen.
Sie dokumentieren Ihren Antrag. Behörden entscheiden individuell.
Erlaubte Heizungstechnologien
Wärmepumpen erfüllen die 65-Prozent-Regel. Sie nutzen Umweltwärme. Luft-Wasser-Modelle passen in viele Häuser.
Solarthermie mit Pufferspeicher zählt als erneuerbar. Sie kombinieren mit Gas als Backup. Hybride erfordern 65 Prozent erneuerbar.
Biomasseheizungen wie Pelletkessel funktionieren. Sie verbrennen Holzpellets. Achten Sie auf Feinstaubfilter.
Profi-Tipp
Prüfen Sie den SCOP-Wert Ihrer Wärmepumpe. Werte über 4,0 sparen Strom. Kombinieren Sie mit Dämmung.
Sie wählen nach Hausgröße. Für 150 m² reicht oft eine 10-kW-Pumpe.
Vergleich der Optionen
- Wärmepumpe: 15.000–25.000 EUR, effizient.
- Solarthermie: 10.000–20.000 EUR, sonnenabhängig.
- Pelletheizung: 20.000–30.000 EUR, Lagerraum nötig.
- Hybride: Übergangslösung, zukünftig teurer.
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Förderungen und Kosten
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt bis 70 Prozent Zuschuss. Sie beantragen bei der KfW oder BAFA.
Grundförderung: 30 Prozent. Effizienzbonus: 20 Prozent extra. Für Altbauten bis 45 Prozent.
Kosten für Wärmepumpe: 20.000 EUR brutto. Nach Förderung zahlen Sie 6.000–10.000 EUR. Amortisation in 7–10 Jahren.
Zusätzlicher Rat
Kombinieren Sie Heizungstausch mit Dämmung. Erhöht Förderung auf 70 Prozent. Kontaktieren Sie Energieberater.
Sie sparen CO₂-Steuer. Gaspreise steigen weiter.
Förderoptionen auflisten
- BEG-Bundesförderung
- Bis 70 % für Sanierungen.
- KfW-Programm 261
- Zuschuss für Wärmepumpen.
- Länderförderungen
- Zusätzlich zu Bund.
Tragen Sie Kosten für Gartenwerkzeuge zur Vorbereitung. Unterstützen Sie die Energiewende mobil mit dem , dem 3-Rad E-Mobil Modena in Blau. Oder wählen Sie in Rot und in Schwarz.
So gehen Sie vor beim Heizungstausch
Schritt 1: Energieausweis erstellen. Fachfirma misst Verbrauch.
Schritt 2: Beratung einholen. Vergleichen Sie Angebote von Installateuren.
Schritt 3: Förderung beantragen. Vor Baubeginn bei BAFA.
Schritt 4: Installieren lassen. Heizungsfachbetrieb übernimmt.
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Checkliste für den Tausch
- Energieberater kontaktieren.
- Förderantrag stellen.
- Installateur vergleichen.
- Abnahme dokumentieren.
Sie senken Heizkosten um 40 Prozent. Wärmepumpen laufen leise.
FAQ
- Muss ich meine Heizung sofort tauschen?
- Nein. Nur bei Erneuerung nach Defekt oder 15 Jahren.
- Welche Förderung gibt es?
- Bis 70 Prozent über BEG. Beantragen Sie vorab.
- Gilt das für Mieter?
- Nein. Vermieter tragen Verantwortung.
- Was kostet eine Wärmepumpe netto?
- 6.000–15.000 EUR nach Förderung, je nach Größe.
- Sind Gasheizungen verboten?
- Nicht sofort. Nur mit 65 Prozent erneuerbarem Anteil.