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Eucalyptus Care: Location, Pruning & Winter Hardiness Tips

Keep your eucalyptus compact, healthy and as frost-hardy as possible in beds or pots.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 15.09.2026
Erstellt und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Eukalyptus wächst am besten an einem sonnigen, warmen und windgeschützten Standort mit durchlässigem Boden. Gießen Sie ihn regelmäßig, vermeiden Sie Staunässe und schneiden Sie im späten Winter oder zeitigen Frühjahr. Im Beet überstehen robuste Arten milde Winter, im Topf braucht der Zierbaum ein helles, kühles und frostfreies Quartier.

Kurzantwort: Eukalyptus wächst am besten an einem sonnigen, warmen und windgeschützten Standort mit durchlässigem Boden. Gießen Sie ihn regelmäßig, vermeiden Sie Staunässe und schneiden Sie im späten Winter oder zeitigen Frühjahr. Im Beet überstehen robuste Arten milde Winter, im Topf braucht der Zierbaum ein helles, kühles und frostfreies Quartier.

Eukalyptus bringt silbriges Laub, einen aromatischen Duft und mediterrane Wirkung in den Garten. Die schnell wachsenden Gehölze stammen überwiegend aus Australien und reagieren deshalb empfindlich auf kalte, nasse Winter. Mit dem passenden Standort, einem kontrollierten Rückschnitt und einem durchdachten Winterschutz gelingt die Kultur trotzdem auch in vielen Regionen Deutschlands.

Ob Sie einen jungen Zierbaum ins Beet setzen oder einen Eukalyptus im Kübel pflegen: Entscheidend sind die Art, das regionale Klima und die Bodenfeuchte. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Eukalyptus anbauen, richtig schneiden, gießen und sicher durch den Winter bringen.

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Ein sonniger, geschützter Standort unterstützt kompakten Wuchs und gesundes Laub.

Wie sieht der ideale Standort für Eukalyptus aus?

Die meisten Eukalyptus-Arten wachsen schnell und bilden kräftige Wurzeln. Suchen Sie deshalb einen Platz, an dem der Zierbaum ausreichend Höhe und Breite entwickeln darf. Prüfen Sie vor dem Pflanzen die endgültige Größe der Art und halten Sie Abstand zu Wegen, Leitungen und Gebäuden.

Sonne, Wärme und Windschutz

Eukalyptus braucht mindestens sechs Stunden direkte Sonne. Eine Süd- oder Westlage vor einer hellen Hauswand liefert viel Licht und speichert Wärme. Halbschatten führt häufig zu langen, dünnen Trieben und weniger dichtem Laub.

Schützen Sie die Pflanze vor kaltem Ostwind und trockenen Böen. Wind bricht junge Triebe, verstärkt die Verdunstung und erhöht im Winter das Risiko für Frosttrocknis. Ein lockerer Windschutz aus Hecke, Zaun oder Hauswand hilft, ohne die Luftzirkulation vollständig zu blockieren.

Planen Sie außerdem genügend Platz für die Wurzeln ein. Eukalyptus wächst in wenigen Jahren deutlich in die Höhe und kann einen kleinen Garten schnell dominieren. Regelmäßiger Schnitt hält ihn kompakt, ersetzt aber keine passende Standortwahl.

Welcher Boden passt zu Eukalyptus?

Der Boden muss Wasser zügig ableiten und trotzdem etwas Feuchtigkeit speichern. Ideal ist ein lockerer, humoser bis mineralischer Boden mit guter Struktur. Staunässe verträgt Eukalyptus nicht, besonders im Winter.

Lockern Sie schwere Lehmböden vor dem Pflanzen mindestens 40 Zentimeter tief. Mischen Sie groben Sand, feinen Splitt oder Bims in die gesamte Pflanzzone ein. Eine kleine Erhöhung oder ein leichtes Hügelbeet verbessert den Ablauf, wenn der Gartenboden nach Regen lange nass bleibt.

Geben Sie nur mäßig Kompost hinzu. Zu viel nährstoffreicher Kompost fördert weiche, mastige Triebe, die im Winter leichter zurückfrieren. Passendes Garten- und Pflanzenzubehör unterstützt Sie beim Vorbereiten und Abdecken der Pflanzstelle.

„Pflanzen Sie Eucalyptus gunnii in feuchten, aber gut drainierten Boden an einem vollsonnigen Standort.“

- Übersetzt nach: Royal Horticultural Society, Pflanzenprofil Eucalyptus gunnii

Wie gelingt der Eukalyptus-Anbau im Beet?

Beim Eukalyptus-Anbau entscheidet die Artenwahl über den späteren Pflegeaufwand. Nicht jeder Eukalyptus eignet sich für das Freiland. Kaufen Sie eine junge Pflanze mit gesundem, unverzweigtem Austrieb und prüfen Sie das Etikett auf die genaue Art.

Welche Eukalyptus-Arten eignen sich für den Garten?

ArtStärkenWorauf Sie achten
Eucalyptus gunniiSilbrige, runde Jugendblätter, schneller Wuchs und vergleichsweise gute FrosttoleranzJungpflanzen schützen, geschützte Lage wählen und durch Schnitt kompakt halten
Eucalyptus pauciflora subsp. niphophilaRobuste Schneegummiform mit dekorativer Rinde und guter Eignung für kühlere RegionenDurchlässigen Boden sicherstellen und winterliche Nässe vermeiden
Eucalyptus globulusGroße, blaugrüne Blätter und markanter WuchsIn Deutschland meist nur im Kübel oder in sehr milden Lagen zuverlässig

Die Bezeichnung winterhart bezieht sich bei Eukalyptus immer auf Art, Alter und Standort. Ein eingewurzeltes Exemplar in einer milden Weinbauregion hat bessere Chancen als eine frisch gepflanzte Jungpflanze in einer offenen Höhenlage. Auch ein trockener Boden erhöht die Überlebenschance, weil nasse Wurzeln bei Frost schnell Schaden nehmen.

So pflanzen Sie Eukalyptus ins Beet

  1. Pflanzzeit wählen: Setzen Sie Eukalyptus im Frühjahr, wenn der Boden frostfrei ist und keine längeren starken Fröste mehr drohen. Die Pflanze nutzt die gesamte Saison, um neue Wurzeln zu bilden.
  2. Wurzelballen vorbereiten: Wässern Sie den Ballen gründlich. Lösen Sie stark kreisende Außenwurzeln vorsichtig mit den Fingern, ohne den Ballen vollständig auseinanderzureißen.
  3. Pflanzloch ausheben: Das Loch sollte etwa doppelt so breit wie der Ballen sein. Die Tiefe entspricht der Ballenhöhe, damit der Stamm später nicht tiefer steht als zuvor.
  4. Pflanze einsetzen: Stellen Sie den Eukalyptus gerade ein und füllen Sie mit lockerer Gartenerde auf. Treten Sie die Erde nur leicht an, damit die Wurzeln Kontakt zum Boden bekommen.
  5. Angießen und mulchen: Gießen Sie langsam und durchdringend. Eine fünf Zentimeter hohe Mulchschicht hält Feuchtigkeit, darf aber den Stamm nicht berühren.

Ein Stützpfahl stabilisiert junge Pflanzen an windigen Stellen. Binden Sie den Stamm mit einem elastischen Band locker an, damit er sich leicht bewegt und ein kräftiges Gewebe bildet. Kontrollieren Sie die Bindung nach einigen Wochen und lockern Sie sie rechtzeitig.

Wie funktioniert der Eukalyptus-Anbau aus Samen?

Sie können Eukalyptus aus Samen ziehen, doch der Weg dauert länger als die Kultur einer Jungpflanze. Streuen Sie die feinen Samen auf Anzuchterde und drücken Sie sie nur leicht an. Eukalyptus-Samen benötigen Licht zum Keimen.

Halten Sie die Oberfläche gleichmäßig feucht und stellen Sie die Aussaat bei etwa 18 bis 22 Grad Celsius hell auf. Nach der Keimung lüften Sie regelmäßig, damit die Sämlinge nicht vergeilen. Pikieren Sie die Pflanzen, sobald sie mehrere echte Blätter besitzen, und gewöhnen Sie sie langsam an direkte Sonne.

Junge Sämlinge reagieren empfindlich auf Frost und trocknen schnell aus. Überwintern Sie sie im ersten Jahr hell und frostfrei. Für einen dauerhaft kräftigen Zierbaum lohnt sich meist der Kauf einer gut bewurzelten Pflanze.

Wie gießen und düngen Sie Eukalyptus?

Gießen Sie frisch gepflanzten Eukalyptus in der ersten Saison regelmäßig und durchdringend. Prüfen Sie die oberen fünf bis acht Zentimeter Erde mit dem Finger. Erst wenn dieser Bereich trocken ist, folgt die nächste Wassergabe.

Im zweiten Standjahr verlängern sich die Abstände. Bei großer Sommerhitze, sandigem Boden oder starkem Wachstum braucht die Pflanze trotzdem zusätzliches Wasser. Nutzen Sie bei mehreren Pflanzen eine passende Lösung aus dem Bereich Gartenbewässerung, damit das Wasser gezielt an die Wurzeln gelangt.

Düngen Sie von April bis Juli sparsam mit einem ausgewogenen Dünger. Eine Gabe im Frühjahr und eine weitere im Frühsommer reichen bei gutem Boden oft aus. Ab August verzichten Sie auf stickstoffreiche Nahrung, damit die Triebe vor dem Winter ausreifen. Im Dünger-Sortiment finden Sie geeignete Produkte für Ziergehölze.

Profi-Tipp

Stecken Sie bei Kübelpflanzen einen Finger fünf Zentimeter tief in das Substrat, bevor Sie gießen. Fühlt sich die Erde dort noch kühl und feucht an, warten Sie. Ein voller Untersetzer schadet den Wurzeln mehr als ein kurzer trockener Zeitraum.

Wie schneiden Sie Eukalyptus richtig?

Eukalyptus bildet jedes Jahr lange neue Triebe. Ohne Schnitt wächst er schnell in die Höhe und verliert im unteren Bereich an Dichte. Der richtige Schnitt steuert die Form, fördert junges silbriges Laub und erleichtert den Winterschutz.

Wann ist der beste Schnittzeitpunkt?

Schneiden Sie Eukalyptus im späten Winter oder zeitigen Frühjahr. Warten Sie, bis die stärksten Fröste vorbei sind, aber der neue Austrieb noch nicht vollständig begonnen hat. Dann erkennen Sie Frostschäden und vermeiden unnötige Schnittstellen vor einer kalten Nacht.

Abgestorbene oder beschädigte Zweige dürfen Sie jederzeit entfernen, sobald Sie den Schaden erkennen. Größere Formschnitte im Herbst lassen Sie aus. Die frischen Wunden und der neue Austrieb reagieren empfindlich auf Frost und kalten Wind.

Wie halten Sie Eukalyptus kompakt?

Für eine buschige Pflanze kürzen Sie junge, kräftige Triebe im Frühjahr auf etwa 30 bis 60 Zentimeter. Setzen Sie die Schere knapp über einem nach außen gerichteten Seitentrieb oder einer sichtbaren Knospe an. So wächst die neue Verzweigung nach außen und bleibt die Krone luftig.

Wenn Sie Eukalyptus vor allem wegen der Jugendblätter kultivieren, können Sie ihn jährlich stärker zurückschneiden. Lassen Sie dabei mehrere kräftige Knospen oder Triebe am Grund stehen. Schneiden Sie alte, völlig kahle Äste nur vorsichtig zurück, denn aus sehr altem Holz treibt Eukalyptus nicht zuverlässig wieder aus.

Wie formen Sie einen Eukalyptus als Zierbaum?

Für die Baumform wählen Sie einen geraden Haupttrieb aus. Entfernen Sie konkurrierende Leittriebe und nehmen Sie die unteren Seitentriebe schrittweise weg. Kürzen Sie die Spitze nicht jedes Jahr stark, sonst entwickelt sich eine breite, unruhige Krone.

Verwenden Sie eine scharfe, saubere Gartenschere für dünne Triebe und eine gut geführte Säge für dickere Äste. Reinigen Sie das Werkzeug nach dem Schnitt kranker Pflanzenteile. Hochwertige Gartenwerkzeuge erzeugen glatte Schnittflächen, die schneller abtrocknen.

Nach einem starken Rückschnitt braucht der Eukalyptus ausreichend Licht und gleichmäßige Bodenfeuchte. Düngen Sie nicht sofort reichlich. Warten Sie auf den neuen Austrieb und geben Sie dann eine kleine, ausgewogene Nährstoffgabe.

„Eucalyptus gunnii zählt zu den winterhärtesten Eukalyptus-Arten und eignet sich für geschützte Gartenlagen.“

- Sinngemäß übersetzt nach: BBC Gardeners' World Magazine, How to grow eucalyptus

Wann ist Eukalyptus winterhart und wie schützen Sie ihn?

Eukalyptus ist nicht pauschal winterhart. Die Frosttoleranz hängt von der Art, der Herkunft, dem Alter der Pflanze und der Dauer des Frosts ab. Trockene Kälte verträgt ein eingewurzeltes Exemplar besser als eine Kombination aus nassem Boden, eisigem Wind und wiederholtem Durchfrieren.

Welche Arten überstehen Frost?

Eucalyptus gunnii und Eucalyptus pauciflora subsp. niphophila gehören zu den robusteren Arten. Gut eingewurzelte Pflanzen können in geschützten, milden Lagen kurze Fröste um etwa minus 14 bis minus 15 Grad Celsius überstehen. Diese Werte gelten nicht als feste Garantie für jeden Garten.

Junge Pflanzen besitzen noch kein tiefes Wurzelsystem und frieren schneller zurück. Eucalyptus globulus und andere wärmeliebende Arten eignen sich in vielen deutschen Regionen besser für den Kübel. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die konkrete Art und nicht nur über die Gattungsbezeichnung.

Welcher Winterschutz hilft im Beet?

  • Wurzelbereich abdecken: Verteilen Sie im Spätherbst eine zehn bis 15 Zentimeter dicke Schicht aus Rindenmulch, Laub oder trockenem Kompost. Halten Sie den Stamm frei, damit er nicht dauerhaft feucht bleibt.
  • Krone schützen: Wickeln Sie junge Pflanzen bei angekündigtem starkem Frost locker mit atmungsaktivem Gartenvlies ein. Entfernen Sie die Abdeckung an milden, sonnigen Tagen, damit sich keine feuchte Wärme staut.
  • Wintersonne beachten: Immergrüne Blätter verdunsten auch im Winter Wasser. Gießen Sie an frostfreien Tagen, wenn der Boden trocken wirkt, aber niemals in gefrorene Erde.
  • Stickstoff stoppen: Düngen Sie ab August nicht mehr stickstoffreich. Ausgereifte, feste Triebe kommen besser durch kalte Nächte.

Verwenden Sie keine luftdichte Plastikfolie direkt an der Krone. Darunter sammelt sich Kondenswasser, und Pilzkrankheiten finden günstige Bedingungen. Ein lockeres Vlies schützt vor Wind und Frost, lässt aber Luft an die Pflanze.

Wichtiger Hinweis

Die Bezeichnung winterhart garantiert bei Eukalyptus kein schadloses Überstehen des Winters. Prüfen Sie die Art, die örtlichen Tiefsttemperaturen und die Bodenfeuchte. Bei einem offenen, nassen oder sehr kalten Standort kultivieren Sie empfindliche Arten besser im Kübel.

Woran erkennen Sie Frostschäden?

Frostgeschädigte Blätter hängen schlaff, verfärben sich braun und fallen später ab. Kratzen Sie im Frühjahr vorsichtig an der Rinde eines Triebs. Grünes Gewebe zeigt Leben, braunes, trockenes Gewebe weist auf einen abgestorbenen Abschnitt hin.

Schneiden Sie geschädigte Triebe erst zurück, wenn sich neue Knospen zeigen. Dann sehen Sie, wie weit die Pflanze zurückgefroren ist. Entfernen Sie nur das tote Holz und lassen Sie lebende Knospen für den Neuaustrieb stehen.

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Atmungsaktives Vlies schützt junge Eukalyptuspflanzen vor Frost und kaltem Wind.

Wie pflegen Sie Eukalyptus im Topf?

Der Kübel erleichtert den Eukalyptus-Anbau in Regionen mit kalten Wintern. Sie können die Pflanze an den wärmsten Platz stellen und empfindliche Arten rechtzeitig ins Winterquartier bringen. Dafür trocknet das Substrat schneller aus, und die Wurzeln reagieren empfindlicher auf Frost.

Welcher Topf und welches Substrat passen?

Wählen Sie einen stabilen Topf mit mehreren Abzugslöchern. Beim Umtopfen reicht meist ein Gefäß, das fünf bis zehn Zentimeter breiter ist als der bisherige Topf. Ein zu großer Kübel hält viel Wasser und erhöht das Risiko für Wurzelfäule.

Mischen Sie hochwertige Kübelpflanzenerde mit mineralischen Bestandteilen wie Bims, Lavagranulat oder grobem Sand. Eine Drainageschicht allein löst keine Staunässe, wenn das Wasser darunter nicht ablaufen kann. Stellen Sie den Topf auf Füße und leeren Sie den Untersetzer nach dem Gießen.

Topfen Sie im Frühjahr um, wenn Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen oder die Erde stark verdichtet. Lösen Sie den äußeren Ballen vorsichtig und setzen Sie die Pflanze in derselben Tiefe wieder ein. Nach dem Umtopfen stellen Sie den Eukalyptus zunächst hell, aber einige Tage vor intensiver Mittagssonne geschützt auf.

Wie gießen und düngen Sie Eukalyptus im Kübel?

Prüfen Sie Kübelpflanzen im Sommer täglich. Gießen Sie erst, wenn die obere Schicht trocken ist, dann aber so lange, bis Wasser unten austritt. Bei Hitze kann dieser Vorgang jeden Tag nötig sein, bei bedecktem Wetter deutlich seltener.

Verwenden Sie kalkarmes Wasser, wenn Ihr Leitungswasser sehr hart ist. Lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen und vermeiden Sie kurze, häufige Schlucke. Sie fördern damit ein tiefes Wurzelwachstum statt einer feuchten Oberfläche und trockenen unteren Schicht.

Von April bis Ende Juli düngen Sie alle zwei bis vier Wochen mit einem Flüssigdünger für Grün- oder Kübelpflanzen. Reduzieren Sie die Menge, wenn der Eukalyptus kaum wächst. Ab August pausieren Sie, damit die Pflanze vor der Ruhephase keine weichen Neutriebe bildet.

Zusätzlicher Rat

Überwintern Sie Eukalyptus im Kübel möglichst hell und kühl bei etwa fünf bis zehn Grad Celsius. Ein warmes Wohnzimmer mit trockener Heizungsluft fördert langen, schwachen Austrieb und zieht Spinnmilben an. Lüften Sie das Quartier regelmäßig und kontrollieren Sie die Blattunterseiten.

Wie überwintern Sie einen Eukalyptus im Kübel?

Räumen Sie den Kübel vor einer längeren Frostperiode ein. Ein heller Wintergarten, ein unbeheiztes Gewächshaus oder ein kühler Hausflur mit Fenster eignet sich besser als ein dunkler Keller. Bei Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius bleibt die Pflanze in einer kurzen Ruhephase.

Gießen Sie im Winter weniger, aber lassen Sie den Ballen nicht vollständig austrocknen. Prüfen Sie die Erde etwa alle zwei Wochen und geben Sie nur so viel Wasser, dass sie leicht feucht bleibt. Dünger braucht der Eukalyptus im Winterquartier nicht.

Wenn Sie einen robusten, älteren Eukalyptus in einer milden Region draußen lassen, isolieren Sie den Topf mit Jute, Vlies oder einer geeigneten Ummantelung. Stellen Sie ihn an eine geschützte Hauswand und platzieren Sie ihn nicht direkt auf kalten Steinboden.

Was bedeuten welke, gelbe oder braune Blätter?

SymptomMögliche UrsacheIhre Maßnahme
Blätter hängen und fühlen sich trocken anWassermangel oder stark aufgeheizter KübelSubstrat prüfen, langsam durchdringend gießen und vorübergehend leicht beschatten
Blätter vergilben, Erde bleibt nassStaunässe oder geschädigte WurzelnWasserabzug kontrollieren, Untersetzer leeren und nasse Erde abtrocknen lassen
Blattränder werden braunTrockenstress, Salzablagerungen oder FrostGießrhythmus prüfen, Substrat mit kalkarmem Wasser durchspülen und Frostschutz verbessern
Feine Gespinste und helle PunkteSpinnmilben bei trockener RaumluftBlätter kontrollieren, Luftfeuchte erhöhen und stark befallene Pflanzenteile entfernen

Beobachten Sie immer zuerst Boden und Standort, bevor Sie düngen oder Pflanzenschutzmittel einsetzen. Viele Blattprobleme entstehen durch zu viel Wasser, nicht durch Nährstoffmangel. Ein heller Platz, ausreichend Abstand zu anderen Pflanzen und ein sauberer Topf beugen Problemen vor.

Welche winterharte Alternative passt?

Wenn Ihr Garten kalt, windoffen oder dauerhaft feucht liegt, passt ein echter winterharter Zierbaum oft besser als ein empfindlicher Eukalyptus. Der Fächerahorn bleibt nicht immergrün und duftet nicht nach Eukalyptus, bietet aber attraktive Blattformen und eine höhere Sicherheit in vielen Gartenlagen.

Wählen Sie zwischen Eukalyptus und Fächerahorn nach dem Standort, nicht nur nach der Optik. Ein Eukalyptus braucht Wärme, Sonne und trockenen Boden. Ein Fächerahorn kommt mit anderen Bedingungen zurecht und passt oft besser in einen kühlen, halbschattigen Garten.

Pflegeplan für das Gartenjahr

  • März bis April: Frostschäden prüfen, totes Holz entfernen, Formschnitt durchführen und bei Bedarf umtopfen.
  • April bis Juli: Gleichmäßig gießen, bei Kübelpflanzen regelmäßig düngen und den Neuaustrieb auf Schädlinge kontrollieren.
  • August bis Oktober: Stickstoffdünger absetzen, lange Triebe bei Bedarf leicht einkürzen und den Winterschutz vorbereiten.
  • November bis Februar: Beetpflanzen am Wurzelbereich schützen, Kübel einräumen und an frostfreien Tagen sparsam gießen.

Ein Eukalyptus bleibt gesund, wenn drei Dinge zusammenpassen: ein sonniger Standort, ein durchlässiger Boden und ein Schnitt, der zum gewünschten Wuchs passt. Prüfen Sie im Herbst die Frosttoleranz Ihrer Art und handeln Sie frühzeitig. So vermeiden Sie die häufigsten Schäden an Wurzeln, Trieben und Blättern.

Häufige Fragen

Welcher Standort eignet sich für Eukalyptus?
Ein Eukalyptus braucht einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Wählen Sie einen durchlässigen Boden ohne Staunässe, idealerweise an einer Süd- oder Westseite. Eine helle Hauswand speichert Wärme. Schwere Lehmböden lockern Sie vor dem Pflanzen mit mineralischem Material wie Splitt oder grobem Sand auf.
Ist Eukalyptus winterhart?
Einige Arten gelten als bedingt winterhart. Eucalyptus gunnii und Eucalyptus pauciflora subsp. niphophila überstehen in geschützten Lagen kurze Fröste, wenn sie eingewurzelt sind. Junge Pflanzen, exponierte Standorte und Kübel bleiben empfindlich. Schützen Sie den Wurzelbereich und überwintern Sie Topfpflanzen hell, kühl und frostfrei.
Wann schneiden Sie Eukalyptus?
Schneiden Sie Eukalyptus im späten Winter oder zeitigen Frühjahr, sobald starke Fröste nachlassen. Entfernen Sie abgestorbene, beschädigte und kreuzende Triebe. Für kompakte Jungpflanzen kürzen Sie kräftige Triebe auf etwa 30 bis 60 Zentimeter. Im Herbst verzichten Sie auf starke Schnitte, weil frische Wunden frostempfindlich bleiben.
Wie oft muss ein Eukalyptus gegossen werden?
Prüfen Sie die oberen fünf bis acht Zentimeter Erde. Gießen Sie erst, wenn dieser Bereich trocken ist, dann durchdringend bis Wasser aus dem Topf läuft. Im Beet braucht ein eingewurzelter Eukalyptus seltener Wasser, im heißen Sommer oder im Kübel deutlich häufiger. Lassen Sie keine Staunässe stehen.
Kann Eukalyptus im Topf draußen überwintern?
Das hängt von Art, Topfgröße und Klima ab. In milden Regionen können robuste, ältere Pflanzen geschützt draußen bleiben, wenn Sie den Topf isolieren und die Krone mit atmungsaktivem Vlies schützen. Bei starkem Frost stellen Sie den Eukalyptus in ein helles, kühles Quartier zwischen etwa fünf und zehn Grad Celsius.
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