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Ideale Schlafzimmertemperatur: So schlafen Sie besser

Die passende Temperatur, frische Luft und eine geeignete Bettdecke sorgen für ein angenehmes Raumklima und erholsame Nächte.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 26.09.2026
Verfasst und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Für die meisten Erwachsenen liegt die ideale Temperatur im Schlafzimmer bei etwa 16 bis 18 °C. Entscheidend ist, dass Ihnen weder zu kalt noch zu warm ist und die Temperatur über Nacht möglichst konstant bleibt. Lüften Sie kurz vor dem Schlafengehen, drehen Sie die Heizung nachts herunter und passen Sie Bettdecke und Schlafkleidung an.

Für die meisten Erwachsenen liegt die ideale Temperatur im Schlafzimmer bei etwa 16 bis 18 °C. Entscheidend ist, dass Ihnen weder zu kalt noch zu warm ist und die Temperatur über Nacht möglichst konstant bleibt. Lüften Sie kurz vor dem Schlafengehen, drehen Sie die Heizung nachts herunter und passen Sie Bettdecke und Schlafkleidung an.

Welche Temperatur ist im Schlafzimmer ideal?

Für viele Erwachsene liegt die empfohlene Temperatur bei etwa 16 bis 18 °C. Dieser Bereich ist ein guter Richtwert, aber keine feste Regel. Manche Menschen schlafen bei 19 °C besser, während anderen 17 °C schon zu warm oder zu kalt sind. Wichtig ist, dass Sie entspannt einschlafen können, ohne zu schwitzen oder nachts zu frieren.

Das Thermometer zeigt nicht alles. Eine dicke Winterbettdecke hält mehr Körperwärme zurück als eine leichte Sommerbettdecke. Auch Schlafanzug, Matratze, Bettwäsche und die Zahl der Personen im Bett beeinflussen, wie warm Ihnen nachts ist. Berücksichtigen Sie deshalb sowohl die Raumtemperatur als auch Ihre Bettwäsche, statt nach jeder unruhigen Nacht das Thermostat stark zu verstellen.

Messen Sie die Temperatur in der Nähe Ihres Bettes, aber nicht direkt über der Heizung, am Fenster oder in der Sonne. Ein Thermometer an einer Innenwand liefert meist einen brauchbaren Richtwert. Notieren Sie einige Abende lang die Temperatur, Ihre Bettwäsche und wie Sie sich fühlen. So erkennen Sie, ob die Ursache bei der Heizung, der Bettdecke oder einem offenen Fenster liegt.

So finden Sie die passende Temperatur

  • Starten Sie bei etwa 17 °C und wählen Sie eine zur Jahreszeit passende Bettdecke.
  • Wenn Sie schwitzen, probieren Sie zuerst einen leichteren Schlafanzug oder dünnere Bettwäsche.
  • Wenn Ihnen kalt ist, ziehen Sie eine leichte zusätzliche Schicht an, bevor Sie den ganzen Raum stark aufheizen.
  • Ändern Sie immer nur einen Faktor auf einmal. So finden Sie heraus, welche Anpassung Ihnen wirklich hilft.

Profi-Tipp

Stellen Sie ein einfaches Thermometer auf Betthöhe auf und lesen Sie den Wert morgens ab. Eine Messung direkt vor dem Schlafengehen zeigt nicht, ob der Raum nachts stark abkühlt oder sich durch die Heizung erwärmt.

Warum unterstützt ein kühles Schlafzimmer gesunden Schlaf?

Beim Einschlafen reguliert der Körper seine Temperatur. Die Körperkerntemperatur sinkt leicht, während Hände und Füße Wärme abgeben. Ein deutlich überhitztes Schlafzimmer kann diesen natürlichen Vorgang stören und Sie unruhig machen oder häufiger aufwachen lassen. Ein angenehm kühler Raum erleichtert den Übergang in die nächtliche Ruhephase.

Zu kalt sollte das Schlafzimmer allerdings auch nicht sein. Wenn Sie nachts frieren, ziehen Sie möglicherweise die Schultern hoch, wachen leichter auf oder suchen ständig eine wärmere Liegeposition. Eine gleichbleibende Temperatur ist besser als große Schwankungen zwischen starkem Heizen am Abend und einem eiskalten Raum am Morgen. Prüfen Sie auch, ob kalte Zugluft von einem Fenster oder einer schlecht gedämmten Tür bis zum Bett zieht.

Ein kühles Schlafzimmer ersetzt keine gute Schlafroutine. Helles Licht, später Koffeinkonsum, Lärm oder eine üppige Mahlzeit können den Schlaf ebenfalls beeinträchtigen. Betrachten Sie die Temperatur als einen von mehreren Faktoren für gute Luft und eine angenehme Schlafumgebung: Auch Dunkelheit, Ruhe, Luftqualität und passende Bettwäsche spielen eine Rolle.

Temperatur und Bettwäsche aufeinander abstimmen

Eine atmungsaktive Bettdecke hilft, überschüssige Wärme abzugeben. Wenn Ihre Bettdecke sehr warm ist, lässt sich das durch eine niedrigere Raumtemperatur nur teilweise ausgleichen, denn unter der Decke staut sich weiterhin Wärme. Umgekehrt macht eine leichte Sommerbettdecke ein kühles Schlafzimmer angenehmer, wenn Sie schnell schwitzen. Wählen Sie Bezüge, die sich angenehm anfühlen und sich bei Bedarf regelmäßig waschen lassen.

Für viele Erwachsene sind etwa 18 °C ein guter Richtwert. Welche Temperatur zum Schlafen ideal ist, hängt auch davon ab, wie Sie sich fühlen und welche Bettwäsche Sie verwenden.

— Sleep Foundation, The Best Temperature for Sleep, sinngemäß wiedergegeben

Wenn Sie regelmäßig schweißgebadet aufwachen, obwohl das Schlafzimmer kühl ist, überprüfen Sie zuerst Ihre Bettdecke und Schlafkleidung. Treten starke Nachtschweißepisoden neu auf oder kommen weitere Beschwerden hinzu, kann ärztlicher Rat sinnvoll sein. Eine veränderte Raumtemperatur erklärt nicht jedes nächtliche Wärmegefühl.

Wie lassen sich Luftqualität und Luftfeuchtigkeit verbessern?

Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen sich gegenseitig. Hohe Luftfeuchtigkeit kann warme Luft stickig wirken lassen; sehr trockene Luft reizt bei manchen Menschen Nase, Hals und Augen. Als Richtwert gilt für Wohnräume eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 %. Die tatsächlichen Werte hängen von Wetter, Lüften, Heizung und Bauweise der Wohnung ab.

Mit einem Hygrometer können Sie die Luftfeuchtigkeit messen. Stellen Sie es nicht direkt neben ein geöffnetes Fenster, eine Heizung oder an eine Außenwand, denn dann sagt die Messung wenig über die Bedingungen im gesamten Raum aus. Liegt der Wert häufig über 60 %, lüften Sie morgens nach dem Aufstehen und nach Tätigkeiten, bei denen Feuchtigkeit entsteht, etwa nach dem Duschen. Wischen Sie Kondenswasser am Fenster ab und achten Sie darauf, dass Möbel nicht direkt an einer kalten Außenwand stehen.

Wenn die Luft im Winter sehr trocken bleibt, vermeiden Sie unnötiges Heizen und lüften Sie kurz, statt das Fenster stundenlang gekippt zu lassen. Einen Luftbefeuchter müssen Sie regelmäßig reinigen, sonst kann er Keime oder Schimmelsporen in die Raumluft abgeben. Verwenden Sie ihn nur, wenn Messwerte und Beschwerden dafür sprechen, und beachten Sie die Pflegehinweise des Herstellers.

Lüften, ohne die Wände auszukühlen

Öffnen Sie das Fenster für einige Minuten weit, damit die Luft schnell ausgetauscht wird. Wenn Sie gegenüberliegende Fenster öffnen können, erzeugt Durchzug einen schnelleren Luftaustausch. Schließen Sie das Fenster, bevor Wände und Möbel deutlich auskühlen – besonders bei Frost. So kommt frische Luft herein, ohne dass die Heizung anschließend lange laufen muss, um die abgekühlten Flächen wieder zu erwärmen.

Wichtig

Heizen Sie Ihr Schlafzimmer im Winter nicht so wenig, dass Außenwände stark auskühlen oder Feuchtigkeit kondensiert. Kondenswasser, muffiger Geruch oder dunkle Flecken an Wänden und Fensterrahmen können auf ein Feuchtigkeitsproblem hinweisen. Lüften Sie regelmäßig und lassen Sie anhaltende Schäden von einem Fachbetrieb begutachten.

Pflanzen, Wäscheständer und mehrere Personen erhöhen ebenfalls die Luftfeuchtigkeit. Trocknen Sie möglichst keine Wäsche im Schlafzimmer, wenn es dort ohnehin feucht ist. Lassen Sie zwischen Bett, Schrank und Außenwand etwas Platz, damit die Luft zirkulieren kann. Mit diesen kleinen Anpassungen können Sie das Raumklima dauerhaft verbessern.

Wie heizen und lüften Sie das Schlafzimmer richtig?

Zum Heizen des Schlafzimmers sollten Sie eine stabile Temperatur halten und starke Schwankungen vermeiden. Drehen Sie die Heizung nicht kurz vor dem Schlafengehen voll auf, wenn Sie den Raum stark auskühlen lassen haben. Stellen Sie das Thermostat so ein, dass es die gewünschte Temperatur hält, und verdecken Sie es nicht mit Vorhängen, einer Bettdecke oder Möbeln. Sonst misst es die Temperatur direkt um sich herum statt die des Raums.

Schließen Sie die Schlafzimmertür, wenn warme Luft aus dem Wohnzimmer den Raum aufheizt. Ein kühleres Schlafzimmer sollte nicht eiskalt sein: Sie sollten sich wohlfühlen und morgens aufstehen können, ohne kalte Hände zu haben. Wenn Sie nachts heizen, wählen Sie eine niedrige Einstellung und richten Sie sich nach der tatsächlichen Raumtemperatur. Wie schnell die Temperatur sinkt, hängt unter anderem von der Wohnung, der Außentemperatur und der Dämmung ab.

Eine einfache Abendroutine

  1. Lüften Sie vor dem Schlafengehen einige Minuten lang bei weit geöffnetem Fenster.
  2. Schließen Sie das Fenster bei kaltem Wetter, bevor der Raum zu stark auskühlt.
  3. Prüfen Sie Thermometer und Hygrometer, wenn sich der Raum anders anfühlt, als die Einstellung vermuten lässt.
  4. Wählen Sie eine zur Jahreszeit passende Bettdecke und Nachtwäsche, statt die Heizung nur höher zu drehen, damit es unter der Decke wärmer ist.
  5. Lüften Sie morgens erneut, besonders wenn die Luftfeuchtigkeit über Nacht gestiegen ist.

Ein gekipptes Fenster kann bei mildem Wetter angenehm sein, ist im Winter aber oft wenig effektiv. Die Luft wird langsamer ausgetauscht, während die Fensterlaibung und der Wandbereich auskühlen können. Stoßlüften sorgt schneller für frische Luft. Wenn Sie Straßenlärm oder Pollen stören, lüften Sie zu einem passenden Zeitpunkt und halten Sie das Fenster nachts geschlossen.

Beobachten Sie die Schlafzimmertemperatur einige Nächte lang, bevor Sie Ihre Heizgewohnheiten dauerhaft ändern. Zugluft durch ein undichtes Fenster, Luft im Heizkörper oder ein ungünstig platziertes Thermostat können verhindern, dass die gewünschte Temperatur erreicht wird. Passen Sie die Schlafumgebung schrittweise an und lassen Sie technische Probleme mit der Heizung bei Bedarf überprüfen.

Zusätzlicher Tipp

Wenn morgens die Fenster beschlagen sind, wischen Sie sie trocken und lüften Sie den Raum. Beobachten Sie die Luftfeuchtigkeit mehrere Tage lang. Einzelne Spitzen beim Aufwachen sind weniger aussagekräftig als dauerhaft hohe Werte.

Was ist bei Kindern, älteren Menschen und warmen Nächten zu beachten?

Die für Erwachsene empfohlene Temperatur ist nicht unbedingt für alle Kinder geeignet. Babys können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie Erwachsene. Wählen Sie passende Nachtwäsche und Bettwäsche und vermeiden Sie zu viele Schichten. Halten Sie sich bei Säuglingen an die aktuellen Empfehlungen von Kinderärzten oder Hebammen zu sicherem Schlafen und zur Gefahr einer Überhitzung.

Für das Babyzimmer finden Sie zum Beispiel unsere Auswahl an Baby-Schlafsäcken und die Kategorie Baby-Schlafsack. Ein Schlafsack ersetzt die Decke und sollte zur Größe des Kindes und zur Raumtemperatur passen. Beachten Sie die Produktinformationen und verwenden Sie keine zusätzliche Decke, wenn davon nach den Schlafempfehlungen für das Alter Ihres Kindes abgeraten wird.

Für das Kinderbett finden Sie außerdem die Kinderbettwäsche

von Dekornik mit schlafenden Tieren in der Größe 100 × 135 cm. Die Bettwäsche verändert zwar nicht die Raumtemperatur, beeinflusst aber, wie warm es sich im Bett anfühlt. Wählen Sie ein Material, das zur Jahreszeit und zur verwendeten Bettdecke passt.

Ein vertrautes Kuscheltier kann älteren Kindern helfen, ihr Abendritual einzuhalten. Das

, der Bär Heiko von Alavya Home, und weitere Artikel aus der Kategorie Kuscheltiere gehören zur Ausstattung des Kinderzimmers, helfen aber nicht dabei, die Temperatur zu regulieren. Für Babys gibt es besondere Empfehlungen dazu, was im Bett liegen darf. Informieren Sie sich darüber, bevor Sie ein Kuscheltier ins Babybett legen.

Für die Gestaltung des Kinderzimmers finden Sie Dekoartikel im Markenshop von ALAVYA HOME. Das

mit dem schlafenden Papagei verändert ebenfalls nicht das Wärmeempfinden im Schlafzimmer. Entscheidend sind eine passende Temperatur, ein sicherer Schlafplatz und ein beruhigendes Abendritual.

Bei großer Hitze und im Alter

Schützen Sie das Schlafzimmer an heißen Sommernächten tagsüber mit Rollläden oder Vorhängen vor direkter Sonne. Lüften Sie abends oder früh am Morgen, wenn die Außenluft kühler ist. Verwenden Sie eine leichte Decke und dünne Nachtwäsche. Ein Ventilator kann die Luft in Bewegung bringen. Wenn es unangenehm ist, richten Sie ihn aber nicht dauerhaft direkt auf den Körper.

Ältere Menschen und Personen mit bestimmten Erkrankungen können Kälte oder Wärme anders wahrnehmen. Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und auf Anzeichen wie Frösteln, Schwitzen oder trockene Schleimhäute. Bei Kreislaufproblemen, Fieber oder einer ärztlich empfohlenen Raumtemperatur sollten Sie den individuellen medizinischen Rat befolgen statt sich an einem allgemeinen Richtwert zu orientieren.

Ein kühles, dunkles und ruhiges Schlafzimmer gehört zu den Gewohnheiten, die einen erholsamen Schlaf fördern können.

— Mayo Clinic, Gesunde Schlafgewohnheiten, frei adaptiert

Wenn Sie trotz angenehmer Temperatur dauerhaft schlecht schlafen, ist möglicherweise nicht nur das Thermostat die Ursache. Auch Lärm, Licht, Stress, Medikamente oder gesundheitliche Probleme können eine Rolle spielen. Führen Sie bei Bedarf kurz ein Schlaftagebuch und sprechen Sie mit einer medizinischen Fachkraft, wenn die Beschwerden anhalten.

Häufige Fragen

Welche Temperatur ist im Schlafzimmer ideal?
Für viele Erwachsene sind 16 bis 18 °C ein guter Richtwert. Wie wohl Sie sich fühlen, hängt auch von der Bettdecke, der Schlafkleidung, Ihrem Alter und Ihrem Gesundheitszustand ab. Wenn Ihnen nachts zu kalt oder zu warm ist, passen Sie zunächst Ihre Bettdecke an und ändern Sie anschließend die Raumtemperatur schrittweise.
Sollte man das Schlafzimmer nachts heizen?
Heizen Sie nachts nur so stark, dass Sie sich wohlfühlen und nicht frieren. In einem gut gedämmten Raum reicht oft eine niedrige Heizstufe oder die Wärme, die sich im Laufe des Abends gespeichert hat. Platzieren Sie das Thermostat nicht direkt neben Vorhängen oder Möbeln, damit es die Raumtemperatur korrekt messen kann.
Wie lüftet man das Schlafzimmer vor dem Schlafengehen?
Öffnen Sie vor dem Schlafengehen das Fenster für einige Minuten weit und schließen Sie es anschließend, wenn es draußen kalt ist. So tauschen Sie die Raumluft aus, ohne Wände und Möbel zu stark abzukühlen. Bei mildem Wetter können Sie das Fenster länger gekippt lassen.
Welche Luftfeuchtigkeit ist im Schlafzimmer angenehm?
Viele Menschen empfinden eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 % als angenehm. Mit einem Hygrometer erkennen Sie, ob die Luft dauerhaft zu trocken oder zu feucht ist. Bei hoher Luftfeuchtigkeit lüften Sie kurz und kräftig. Ist die Luft trocken, reduzieren Sie die Heizung und lüften Sie regelmäßig mit weit geöffnetem Fenster.
Was hilft, wenn mir nachts trotz passender Temperatur zu warm ist?
Wählen Sie eine leichtere Bettdecke und atmungsaktive Schlafkleidung. Heizen Sie Ihre Wohnung abends nicht zu stark und lüften Sie, wenn die Außenluft kühler ist. Wenn das Wärmegefühl besonders stark ist oder erst seit Kurzem auftritt, sprechen Sie mit einem Arzt, um mögliche Ursachen abzuklären.
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