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Shabby Chic Kommode: Möbel im Vintage-Look selbst gestalten

Mit guter Vorbereitung, matter Farbe und gezielt geschliffenen Kanten verleihen Sie einer einfachen Kommode einen persönlichen Vintage-Look.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 25.09.2026
Geschrieben und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Eine Kommode im Shabby-Chic-Stil braucht eine solide Grundlage, matte Farbe und bewusst abgeschliffene Kanten. Prüfen Sie zuerst Furnier, Lack und Beschläge. Reinigen und schleifen Sie die Kommode passend zum Untergrund und tragen Sie dünne Farbschichten auf. Mit Wachs oder Klarlack schützen Sie die Oberfläche, ohne ihren gelebten Charakter zu verlieren.

Eine Kommode im Shabby-Chic-Stil braucht eine solide Grundlage, matte Farbe und bewusst abgeschliffene Kanten. Prüfen Sie zuerst Furnier, Lack und Beschläge. Reinigen und schleifen Sie die Kommode passend zum Untergrund und tragen Sie dünne Farbschichten auf. Mit Wachs oder Klarlack schützen Sie die Oberfläche, ohne ihren gelebten Charakter zu verlieren.

Was macht eine Shabby-Chic-Kommode besonders?

Shabby Chic verbindet Gebrauchsspuren mit einer sorgfältig gestalteten Optik. Matte, helle Farben, sichtbare Stellen mit freiliegendem Holz und alte Beschläge prägen den Stil. Das Ergebnis darf gebraucht wirken, aber nicht ungepflegt: Die Konstruktion bleibt stabil, die Schubladen lassen sich leicht öffnen und schließen und die Oberfläche fühlt sich angenehm an.

Beim Möbel-Upcycling verleihen Sie einem vorhandenen Möbelstück ein neues Aussehen, statt es wegen einer altmodischen Farbe oder kleiner Schäden auszusortieren. So wird aus einer Kommode aus dem Keller, vom Flohmarkt oder aus dem eigenen Schlafzimmer ein individuelles Möbelstück. Wichtig ist, dass Sie die Gebrauchsspuren gezielt setzen. Zufällige Farbspritzer und gleichmäßig abgeschliffene Kanten erzählen nicht dieselbe Geschichte.

Gebrauchsspuren gezielt setzen

Überlegen Sie vor dem Streichen, wie Sie die Kommode im Alltag nutzen. Kanten von Schubladen, Griffe, Ecken und Sockel nutzen sich meist stärker ab als die Mitte der Front. Schleifen Sie deshalb später vor allem diese Stellen durch. Einige sichtbare Gebrauchsspuren wirken oft glaubwürdiger als eine rundum stark abgenutzte Oberfläche.

Auch die Farbwahl prägt den Stil. Cremeweiß, gebrochenes Weiß, Salbeigrün oder gedecktes Blau passen gut zu Holz und schlichten Heimtextilien. Eine dunkle Grundfarbe unter einem hellen Deckanstrich lässt die abgeschliffenen Stellen gut zur Geltung kommen. Möchten Sie lieber das echte Holz zeigen, lassen Sie einzelne Bereiche unbehandelt oder tragen Sie dort nur eine dünne Farbschicht auf.

„Haben Sie nichts in Ihrem Haus, von dem Sie nicht wissen, dass es nützlich ist, oder von dem Sie nicht glauben, dass es schön ist.“

— William Morris, „Die Schönheit des Lebens“ (Vortrag, 1880)

Der Gedanke des Designers William Morris passt zu einer Kommode, der Sie selbst ein neues Aussehen verleihen: Das Möbelstück sollte einen Zweck im Raum erfüllen und Ihnen gefallen. Achten Sie daher nicht nur darauf, ob die Patina dekorativ wirkt. Prüfen Sie auch, ob die Maße passen, die Schubladen genügend Stauraum bieten und die neue Farbe zum Raum passt.

Wie finden Sie die richtige Vintage-Kommode?

Die Oberfläche muss nicht perfekt sein, aber die Kommode sollte stabil sein und intakte Schubladenböden sowie feste Verbindungen haben. Ziehen Sie alle Schubladen heraus, prüfen Sie, ob sie leichtgängig sind, und achten Sie auf verzogene Fronten. Kleine Kratzer und alte Lackschichten können Sie bearbeiten. Feuchtigkeitsschäden, tiefe Risse oder stark aufgequollenes Furnier erfordern mehr Aufwand und können das Ergebnis beeinträchtigen.

Holz, Furnier und vorhandenen Lack prüfen

Massivholz lässt sich in der Regel gründlicher schleifen als dünnes Furnier. Schleifen Sie furnierte Fronten vorsichtig, damit Sie nicht durch die dünne Holzschicht hindurchschleifen. Ein Untergrund mit Öl oder Wachs muss anders vorbereitet werden als eine fest haftende Lackschicht. Prüfen Sie vor dem Materialkauf, was sich auf der Oberfläche befindet: Reinigen Sie eine kleine Stelle und beobachten Sie, ob Wasser darauf stehen bleibt, die Oberfläche klebrig ist oder sich eine Schicht löst.

Prüfen Sie auch die Beschläge. Griffe mit schöner Patina können bleiben; lose oder stark beschädigte Exemplare sollten Sie austauschen. Messen Sie den Abstand zwischen den Schraublöchern, wenn Sie neue Griffe montieren möchten. Bewahren Sie Schrauben und Beschläge in beschrifteten Beuteln auf, damit Sie sie nach dem Lackieren wieder der richtigen Schublade zuordnen können.

Größe, Standort und Stil bestimmen

Notieren Sie Breite, Höhe und Tiefe der Kommode sowie den vorgesehenen Standort. Eine hohe Kommode muss sicher stehen. Befestigen Sie sie bei Bedarf gemäß den Herstellerangaben an der Wand. Suchen Sie noch nach einer passenden Form, können Sie sich bei anderen Kommoden Anregungen zu Aufteilung und Größe holen. Eine Kommode mit bunten Schubladen im Shabby-Chic-Stil finden Sie unter

. Nutzen Sie die Kommode als Stilvorbild und vergleichen Sie die Produktbeschreibung mit Ihren Wünschen, bevor Sie sich entscheiden.

Ein kleiner Beistelltisch kann den Stil des Raums ergänzen, ohne dass Sie jedes Möbelstück neu streichen müssen. Der Beistelltisch aus Kiefernholz mit Ablage unter

zeigt, wie gut Holz und Shabby Chic zusammenpassen. Prüfen Sie die Maße und Ausführung auf der Produktseite. Entfernen Sie beim Aufarbeiten alle Dekoration von der Kommode, damit Form, Farbe und Beschläge gut zur Geltung kommen.

Berücksichtigen Sie den Verwendungszweck. Für Kleidung eignet sich eine andere Aufteilung als für Geschirr, Bastelmaterial oder Spielzeug. Soll die Kommode später in einem Kinderzimmer stehen, wählen Sie strapazierfähige Oberflächen und befestigen Sie das Möbelstück, damit es nicht umkippen kann. Weitere Anregungen finden Sie in der Kategorie Kindermöbel. Dort sehen Sie, wie kompakte Möbel im Raum eingesetzt werden.

Wie bereiten Sie die Kommode zum Streichen vor?

Räumen Sie alle Gegenstände aus den Schubladen und nehmen Sie diese aus der Kommode. Entfernen Sie Griffe und Beschläge, sofern das ohne Schäden möglich ist. Kleben Sie Teile, die Sie nicht bearbeiten möchten, sorgfältig ab. Machen Sie vorher ein Foto von der Kommode und markieren Sie die Schubladen auf der Rückseite mit leicht ablösbaren Haftnotizen. So können Sie später alles einfacher wieder einsetzen – besonders, wenn die Schubladen etwas unterschiedliche Maße haben.

Reinigen, reparieren und leicht anschleifen

Staub, Fett und Möbelwachs beeinträchtigen die Haftung. Reinigen Sie die Oberflächen mit einem geeigneten Mittel und lassen Sie das Möbelstück vollständig trocknen. Entfernen Sie lose Farbe und abstehende Furnierkanten. Füllen Sie kleine Löcher und Risse mit geeignetem Holzspachtel. Schleifen Sie die ausgebesserten Stellen nach dem Trocknen glatt. Ziehen Sie Schrauben an lockeren Verbindungen fest oder verleimen Sie die Verbindung fachgerecht.

Schleifen Sie den Untergrund passend zum Material leicht an. Alte Lackschichten müssen Sie nicht vollständig bis aufs Holz entfernen, wenn sie gut haften und die neue Farbe darauf hält. Glatte, glänzende Oberflächen müssen Sie häufig gleichmäßig mattieren. Gehen Sie bei Furnier besonders vorsichtig vor und prüfen Sie regelmäßig, ob Sie noch in der Holzschicht schleifen. Entfernen Sie anschließend den Schleifstaub mit einem fusselfreien Tuch.

Richten Sie einen geeigneten Arbeitsplatz ein. Legen Sie Abdeckmaterial aus und stellen Sie sicher, dass die Kommode beim Streichen nicht im Weg steht. Müssen Sie das Möbelstück an einen anderen Ort bringen, erleichtert eine geeignete Möbelroller den Transport über einen ebenen Untergrund. Sichern Sie lose Schubladen und kippen Sie die Kommode nicht einfach auf die Seite.

Tipp vom Fachmann

Testen Sie Reiniger, Grundierung und Farbe an einer unauffälligen Stelle, zum Beispiel auf der Rückseite oder unter einer Schublade. So erkennen Sie rechtzeitig, ob die Farbe haftet und wie stark sich der Untergrund verfärbt. Warten Sie die angegebene Trocknungszeit ab, bevor Sie die Stelle prüfen.

Wenn der Untergrund stark saugt oder Verfärbungen durch die Farbe hindurchscheinen könnten, kann eine geeignete Grundierung erforderlich sein. Stimmen Sie Grundierung und Lack aufeinander ab und beachten Sie die Herstellerangaben. Gehen Sie bei alten Anstrichen, deren Zusammensetzung Sie nicht kennen, vorsichtig vor: Nicht jede Schicht verträgt jeden Reiniger oder jedes Lösungsmittel. Mit einem kleinen Test vermeiden Sie, später die gesamte Oberfläche abschleifen zu müssen.

Wie tragen Sie Farbe und Patina auf?

Wählen Sie eine Möbelfarbe, die zum Untergrund und zur geplanten Nutzung passt. Für eine matte Optik können Sie Kreidefarbe oder matten Möbellack verwenden. Beachten Sie die Hinweise zu Grundierung, Werkzeug und Trocknungszeit. Rühren Sie die Farbe gut um und tragen Sie lieber zwei dünne Schichten als eine dicke auf. So vermeiden Sie Läufer, verdeckte Details und eine ungleichmäßige Oberfläche.

Farbe und Kontrast bestimmen

Eine dunkle Grundfarbe unter einem hellen Lack hebt die angeschliffenen Stellen besonders hervor. Sie können die Kommode zunächst in einem Grundton streichen, trocknen lassen und anschließend den Lack auftragen. Möchten Sie keine dunklen Stellen, verwenden Sie nur eine Farbe und schleifen Sie lediglich bis aufs ursprüngliche Holz oder den alten Lack. Mit einem Probestück sehen Sie, welche Variante am besten zu Ihrem Raum passt.

Streichen Sie zuerst schwer erreichbare Profile und Innenseiten und anschließend die großen Flächen. Führen Sie den Pinsel in gleichmäßigen Bahnen und arbeiten Sie zügig, ohne bereits angetrocknete Stellen erneut zu überstreichen. Mit einer kleinen Schaumstoffrolle erzielen Sie auf breiten, glatten Fronten ein gleichmäßiges Ergebnis. Verwenden Sie für Kanten, Zierleisten und Ecken einen Pinsel. Entfernen Sie Läufer sofort, solange die Farbe noch nass ist.

Kanten anschleifen und Details hervorheben

Lassen Sie die oberste Farbschicht vollständig trocknen. Schleifen Sie anschließend mit feinem Schleifpapier oder einem Schleifschwamm gezielt über Kanten und Stellen, die Sie im Alltag häufig berühren. Beginnen Sie mit wenig Druck. Hören Sie auf, sobald die darunterliegende Farbschicht sichtbar wird. Möchten Sie das Holz freilegen, schleifen Sie weiter, bis die Holzfarbe zum Vorschein kommt, vermeiden Sie dabei aber tiefe Kratzer.

Betrachten Sie das Möbelstück zwischendurch aus einiger Entfernung und bei Tageslicht. So erkennen Sie, ob die Gebrauchsspuren gleichmäßig verteilt sind. Wirkt die Front zu gleichmäßig, ergänzen Sie ein paar angeschliffene Stellen an den Griffen oder Ecken. Ist der Effekt bereits deutlich genug, lassen Sie die übrigen Flächen unverändert. Eine Vintage-Kommode erhält ihren Charakter durch den Kontrast zwischen glatter Farbe, sichtbarem Holz und kleinen Gebrauchsspuren.

Wichtiger Hinweis

Schleifstaub und Farbnebel dürfen nicht in Ihre Atemwege gelangen. Tragen Sie beim Schleifen eine geeignete Staubmaske und verwenden Sie nach Möglichkeit eine Staubabsaugung. Lüften Sie während des Streichens und beachten Sie die Sicherheitshinweise für Farbe, Grundierung und Reiniger. Bewahren Sie die Produkte außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf. Lassen Sie ölgetränkte Tücher sicher trocknen oder entsorgen Sie sie fachgerecht.

Wischen Sie nach dem Schleifen den gesamten Staub sorgfältig ab. Prüfen Sie vor dem Auftragen der Schutzschicht, ob die Farbe trocken und die Oberfläche sauber ist. Halten Sie bei weiteren Anstrichen die empfohlene Wartezeit ein. Wenn Sie zu früh überstreichen, kann sich die untere Schicht lösen oder die Oberfläche später Druckstellen bekommen.

„Form ever follows function.“

— Louis Sullivan, „The Tall Office Building Artistically Considered“ (1896)

Der Architekt Louis Sullivan formulierte einen Grundsatz, der auch beim Upcycling hilfreich ist: Das Design sollte die Nutzung unterstützen. Halten Sie die Schubladenführungen frei von Farbe, wenn eine dicke Schicht das reibungslose Öffnen und Schließen behindern könnte. Tragen Sie auf die Griffe keine Farbschicht auf, die sich bei täglicher Nutzung schnell ablöst. Schöne Details bringen wenig, wenn sich die Kommode danach weniger angenehm nutzen lässt.

Wie schützen und dekorieren Sie die Kommode?

Eine trockene, matte Farbschicht können Sie je nach Produkt mit Möbelwachs oder Klarlack schützen. Wachs erhält oft das matte Gefühl, muss aber möglicherweise gepflegt und gelegentlich erneuert werden. Klarlack bildet eine robuste Schutzschicht, kann jedoch den Glanzgrad verändern und die Farbe dunkler wirken lassen. Prüfen Sie deshalb, ob die Schutzschicht für die Farbe geeignet ist, und testen Sie sie an einer unauffälligen Stelle.

Tragen Sie Wachs oder Lack dünn und gleichmäßig auf. Beachten Sie die Herstellerangaben zu Werkzeug, Trocknungszeit und Aushärtung. Schließen Sie die Schubladen nicht, solange die Oberflächen noch klebrig sind, und stellen Sie nichts auf die Kommode, bevor die Oberfläche belastbar ist. Bei einer häufig genutzten Kommode empfiehlt sich eine vollständig ausgehärtete Schutzschicht.

Beschläge montieren und Oberfläche pflegen

Montieren Sie die Beschläge erst wieder, wenn die Farbe trocken ist. Ziehen Sie die Schrauben fest, aber nicht so stark, dass Sie die Vorderseite beschädigen. Setzen Sie die Schubladen nacheinander wieder ein und prüfen Sie, ob sie leichtgängig sind. Klemmt eine Schublade, prüfen Sie, ob an einer Kante zu viel Farbe aufgetragen wurde. Entfernen Sie nur die überschüssige Farbe, die stört, statt die gesamte Oberfläche erneut abzuschleifen.

Reinigen Sie die fertig bearbeitete Kommode mit einem weichen, leicht feuchten Tuch. Scheuermittel, harte Bürsten und aggressive Reiniger können die Farbe oder Schutzschicht beschädigen. Wischen Sie verschüttete Flüssigkeiten möglichst schnell auf. Stellen Sie Vasen und Trinkgläser auf Untersetzer und vermeiden Sie, dass die Oberfläche längere Zeit nass bleibt. Kleine Beschädigungen lassen sich später oft stellenweise ausbessern, wenn Sie etwas Farbe und die passende Schutzschicht aufbewahrt haben.

Ein paar Accessoires reichen aus, um die Kommode zu dekorieren: eine Lampe, eine Schale oder ein gerahmtes Bild. Achten Sie darauf, dass die Patina sichtbar bleibt und die Schubladen gut erreichbar sind. Ein Spiegel über der Kommode kann den Raum optisch harmonischer wirken lassen. Kombinieren Sie mehrere Möbelstücke im Raum, greifen Sie eine Farbe der Kommode bei Textilien oder einem kleineren Möbelstück auf, ohne alle Oberflächen gleich zu gestalten.

Zusätzlicher Tipp

Bewahren Sie einen beschrifteten Rest der verwendeten Farbe und ein Foto der fertigen Oberfläche auf. So finden Sie bei späteren Reparaturen den passenden Farbton wieder und wissen, welche Schutzschicht Sie verwendet haben. Notieren Sie auch die Trocknungszeiten, wenn Sie mehrere Produkte kombiniert haben.

Stellen Sie das Möbelstück an einen Platz, an dem die neue Oberfläche gut zur Geltung kommt und die Kommode praktisch nutzbar bleibt. Mit einer sorgfältig aufgearbeiteten Kommode im Shabby-Chic-Stil verbinden Sie Stauraum mit einer persönlichen Note. Mit einer soliden Basis, der passenden Farbe und dezent aufgetragenen Gebrauchsspuren gestalten Sie langlebige Möbel im Shabby-Chic-Stil, die zu Ihrer Einrichtung passen und einer vorhandenen Kommode ein zweites Leben schenken.

Häufige Fragen

Welche Kommode eignet sich für Shabby Chic?
Wählen Sie eine stabile Kommode mit leichtgängigen Schubladen und einer Oberfläche, die sich bearbeiten lässt. Massivholz lässt sich meist gut abschleifen. Prüfen Sie bei Furnier zuerst, ob es fest sitzt und wie dünn es ist. Eine beschädigte Konstruktion sollten Sie reparieren, bevor Farbe und abgeschliffene Stellen richtig zur Geltung kommen.
Welche Farbe eignet sich für eine Kommode im Shabby-Chic-Stil?
Matte Kreidefarbe oder matter Möbellack eignen sich für die typische dezente Optik. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die Farbe auf dem Untergrund haftet und ob Sie eine Grundierung benötigen. Mit einem Probeanstrich an einer unauffälligen Stelle sehen Sie, wie Farbe und Schleiftechnik zusammen wirken.
Wie schleife ich eine Kommode für einen Vintage-Look ab?
Lassen Sie die Farbe vollständig trocknen und schleifen Sie einige ausgewählte Kanten vorsichtig mit feinem Schleifpapier ab. Beginnen Sie an Stellen, die bei täglicher Nutzung von selbst abnutzen, zum Beispiel rund um die Griffe und an den Ecken. Arbeiten Sie Schritt für Schritt und wischen Sie den Staub ab, bis der gewünschte Abnutzungsgrad erreicht ist.
Muss ich eine Kommode vor dem Streichen abschleifen?
Das hängt vom Lack, vom Furnier und von der Farbe ab. Reinigen Sie die Kommode immer gründlich und entfernen Sie lose oder abblätternde Schichten. Eine feste, matte Oberfläche müssen Sie oft nur leicht anschleifen. Beachten Sie bei glatten oder glänzenden Oberflächen die Hinweise des Farbenherstellers und prüfen Sie, ob die Farbe gut haftet.
Wie schütze ich eine Kommode im Shabby-Chic-Stil vor Flecken?
Schützen Sie die trockene Oberfläche mit Möbelwachs oder Klarlack, sofern das gewählte Produkt für die Farbe geeignet ist. Beachten Sie beim Auftragen und bei der Trocknungszeit die Herstellerangaben. Wachs erhält die matte Optik, muss aber möglicherweise regelmäßig erneuert werden. Stellen Sie heiße oder feuchte Gegenstände nicht längere Zeit direkt auf die Kommode.
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